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Donnerstag, 8. September 2011

Mein Weltjugentag 2011

Es war ein atemberaubendes Ereignis für mich. Alleine schon die Busfahrt war toll. Wir haben zusammen Gebetet und Gesungen und ich kam mir nicht komisch dabei vor, nicht so wie bei den Schulmessen in denen man schief angeguckt wird wenn man mitsingt.
Der Weltjugentag hat mir von der ersten Sekunde an Freude und Spaß gebracht, auch wenn es den einen oder anderen Moment gab an dem ich alles für ein vernünftiges Bett oder eine saubere Toilette gegeben hätte.
Die schönsten Momente bei den Tagen der Begegnung in Barcelona,  waren zum einen beim Forum in Barcelona, als wir das erste Mal auch Menschen aus anderen Nationen begegnet sind, und zum anderen die Messe in der Sagrada Familia, die wirklich schön gestaltet war. Alle haben zusammen unseren Glauben gefeiert. So etwas großes Beeindruckendes habe ich bis zu dem Zeitpunkt noch nicht erlebt.  
Allerdings fand ich es sehr schade, dass wir nicht viel von der Jugend Barcelonas gesehen haben.
In der U-Bahn hat uns sogar eine Frau angesprochen. Sie meinte Jugendliche in Barcelona seien nicht religiös, und es sei schwer, welche zu finden die denselben Glauben haben wie wir.  Sie war sehr nett und hat uns noch einiges andere über die Religiösen Probleme in Barcelona erzählt. Daraufhin verstanden wir auch, warum die ‚Tage der Begegnung‘ in Barcelona etwas schwer umzusetzen waren. Aber irgendwie hatten wir doch Tage der Begegnung, denn ich habe viele neue Leute kennen gelernt. Da ich vorher noch nie im Crux war hatte ich ein wenig Angst, dass es so eine Gruppe ist in der es schwer ist reinzukommen. Aber dies war keineswegs der Fall. Alle waren super nett und haben uns nett aufgenommen.
Ich persönlich eine tolle Zeit in Barcelona. Wir haben uns gerne mal an den Hafen gesetzt um dort Siesta zu machen und Fische beim Kekse essen zu beobachten. J

Besonders schön war die Ankunft in Madrid, als wir von den vielen Jungen Volunteers begrüßt wurden. Leider ging es sofort weiter, sodass wir die netten Jugendlichen nicht kennenlernen konnten. Wir kamen in unserer Massenunterkunft in Getafe an. Zuerst hieß es wir würden nur 500 sein, doch dann kamen immer mehr Busse und im Endeffekt waren wir dann 700.
Wir haben uns sehr darüber gefreut, als wir unsere Essensmarken (für sämtliche Restaurants in Madrid) bekommen haben. Nie wieder TOMATENSUPPE J !!!
Unser erster richtiger Tag in der Innenstadt von Madrid war sehr turbulent. Man hat sofort gemerkt, dass die Stadt überfüllt ist mit Menschen aus aller Welt. Die Metro Fahrten waren immer sehr unterhaltsam, besonders dann, wenn Italiener im Wagon waren, die waren nämlich besonders laut und haben nie aufgehört zu singen.
Danke auch Karin für den tollen Nachmittag bei ihrer Familie. Der Pool hat echt gut getan. Und es war eine Menge Spaß.

Insgesamt war Madrid super, trotz der Demos, die ich persönlich gar nicht mitbekommen habe.
Highlight und Horrortrip zugleich war der Tag / die Nacht auf Cuatro Vientos. Es war so heiß, und der Kampf um das Wasser war oft vergeblich. Aber dank der vielen, netten Menschen um uns herum, der Musik und der guten Stimmung ging es dann doch viel besser.

Auch den stürmischen Hagel während der Messe haben wir gut überstanden, mit Sonnenschirm auf unseren Sachen und großen, blauen Planen, von den netten Italienern neben uns, auf uns. Da war also das Wasser was wir uns den ganzen Tag gewünscht hatten. Nur leider etwas zu spät. Dennoch war es super lustig auch wenn wir uns in dem Moment gewünscht haben in einem warmen Bett zu liegen.
Aber wir wussten ja alle, dass der Weltjugendtag kein Luxus Urlaub ist.
Ich bereue auf keinen Fall mitgefahren zu sein. Es hat meinen Glauben nur noch mehr gestärkt und es hat mir gezeigt, dass es einem nicht peinlich sein muss an Gott zu glauben!
FIRMES EN LA FE, CAMINAMOS EN CRISTO NUESTRO AMIGO, NUESTRO SEÑOR!
Natürlich gäbe es jetzt eine Menge rumzumeckern, aber all die Positiven und schönen Erlebnisse waren doch viel mehr wert als dreckige Duschen oder Toiletten.
Ich hoffe ich kann auch 2013 in Rio mit dabei sein. Denn so etwas Großes möchte ich gerne wieder und wieder erleben.
Ich möchte hier auch allen Helfern aus dem Crux danken, dass sie uns das ermöglicht habt. Besonders unserem Gruppenleiter, Oberleiter, Busleiter und Hausleiter Dominik Meiering und Gruppenleiterin Alicia.
Von Julia N.

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