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Montag, 24. Dezember 2012

Freitag, 21. Dezember 2012

CRUX-Blog's kleiner Adventskalender - 21. Dezember



Es gibt Filme, die gehören einfach in die Advents- und Weihnachtszeit:
Die Muppets-Weihnachtgeschichte, Der kleine Lord, Kevin allein zu Haus und und und
Heute möchte ich Euch einmal die bekannte Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens einmal in einer wunderschönen Musicalversion (leider nur auf Englisch) mit phantastischen Bildern und mitreißender Musik ans Herz legen. Bekannte Schauspieler wie Kelsey Grammer oder Geraldine Chaplin sind mit von der Partie.
Dazu eine schöne Tasse Tee oder Glühwein... genau das Richtige, um sich auf Weihnachten einzustimmen.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

CRUX-Blog's kleiner Adventskalender - 20. Dezember

Immer noch am Grübeln, was Weihnachten auf den Tisch soll?
Wie wäre es mit der klassischen Weihnachtsgans mit einer winterlichen Apfelfüllung?
Hier das Rezept für 6 Personen:

Zutaten:

Für die Gans:
1 küchenfertige Frühmastgans (à 3-4 kg)
etwas Salz
etwas schwarzer Pfeffer
1 TL getrockneter Majoran
1 TL Beifuß
0.25 l Wasser
0.25 l Bier

Für die Füllung:

1 Brötchen
3 Äpfel
2 Zwiebeln
250 g Maronen (Esskastanien)
1 frisches Eigelb (Größe M)
etwas Salz
etwas schwarzer Pfeffer



Zubereitung:

1. Die Gans innen und außen gründlich waschen und für etwa 4 Stunden in Eiswasser legen.

2. Sie danach aus dem Wasser nehmen und trockentupfen. Dann innen und außen mit Salz, Pfeffer sowie den Kräutern einreiben. Den Backofen auf 160°C vorheizen.

3. Für die Füllung das Brötchen in Wasser einweichen. 2 Äpfel sowie 1 Zwiebel schälen und würfeln. Die Hälfte der Maronen in Achtel schneiden. Das Brötchen ausdrücken und mit den Apfel- und Zwiebelwürfeln, den Maronen und dem Eigelb verrühren. Die Masse salzen sowie pfeffern und den Gänsebauch damit füllen.

4. Die Gans an der offenen Seite mit Küchengarn zunähen und sie mit der Brust nach oben in einen großen Bräter legen. Das Wasser angießen und die Gans auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 2 Stunden braten.


5. Nach dieser Zeit die Temperatur auf 200 °C erhöhen. Den restlichen Apfel waschen, entkernen und in Achtel schneiden. Die Zwiebel schälen und achteln. Apfel- und Zwiebelstücke sowie die restlichen Maronen zur Gans geben und alles weitere 30 Minuten braten. Dabei die Gans abwechselnd mit Bier und Bratensaft begießen.

6. Die Gans aus dem Ofen
nehmen und warm stellen. Den Bratensaft weitere 10 Minuten im offenen Topf köcheln lassen und durch ein Sieb gießen. Ihn mit Salz sowie Pfeffer abschmecken und zusammen mit den gekochten Äpfeln, Zwiebeln und Maronen zur Gans servieren.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

CRUX-Blog's kleiner Adventskalender - 19. Dezember

O-Antiphonen? Was'n das?



In den letzten sieben Tagen des Advent, vom 17. bis 23. Dezember, konzentriert sich die Erwartung auf das Erscheinen des Messias.

Freitag, 14. Dezember 2012

CRUX-Blog's kleiner Adventskalender - 14. Dezember

Zum Advent gehört zweifelsohne eine leckere Tasse Glühwein...
Wer Glühwein mal auf eine andere Art genießen möchte oder noch ein paar kleine Mitbringsel für die Feiertage benötigt: Wie wäre es mit eine
m Glas Glühweingelee. Wie's geht? Ganz ein
fach!

Donnerstag, 13. Dezember 2012

CRUX-Blog's kleiner Adventskalender - 13. Dezember

Die Adventszeit ist ja auch die Zeit, Advents- und Weihnachtsgeschichten zu lesen, vorzulesen, zu hören. Ob am knisternden Kaminfeuer, unter der warmen Fleece-Decke oder vor dem Schlafengehen...

Die drei dunklen Könige
von Wolfgang Borchert

Er tappte durch die dunkle Vorstadt. Die Häuser standen abgebrochen gegen den Himmel. Der Mond fehlte, und das Pflaster war erschrocken über den späten Schritt. Dann fand er eine alte Planke. Da trat er mit dem Fuß gegen, bis eine Latte morsch aufseufzte und losbrach. Das Holz roch mürbe und süß. Durch die dunkle Vorstadt tappte er zurück. Sterne waren nicht da.

Als er die Tür aufmachte (sie weinte dabei, die Tür), sahen ihm die blaßblauen Augen seiner Frau entgegen. Sie kamen aus einem müden Gesicht. Ihr Atem hing weiß im Zimmer, so kalt war es. Er beugte sein knochiges Knie und brach das Holz. Das Holz seufzte. Dann roch es mürbe und süß ringsum. Er hielt sich ein Stück davon unter die Nase. Riecht beinahe wie Kuchen, lachte er leise. Nicht, sagten die Augen der Frau, nicht lachen. Er schläft.

Der Mann legte das süße, mürbe Holz in den kleinen Blechofen. Da glomm es auf und warf eine



Dienstag, 11. Dezember 2012

CRUX-Blog's kleiner Adventskalender - Besinnungstag am CRUX

(Inspiriert durch einen Zimtstern)


doppelter Zacharias
Was Ihr für einen gelungenen Besinnungstag braucht:
  •  15 (teils nicht ausgeschlafene) CRUXler (zwei Drittel Mädchen, ein Drittel Jungs)
  • 6 biblische Figuren (dreimal weiblich, dreimal männlich)
  • Spagetti
  • Bastelkram
  • eine Überraschung pro CRUXler
 Zubereitungszeit: etwa sechs Stunden

Und so gehts:

CRUX-Blog's kleiner Adventskalender - 11. Dezember

Bitterböse, aber eine wunderschöne Persiflage auf viele verkitschte Adventsgedichte... viel Spaß!

http://gloria.tv/?media=17506

Samstag, 8. Dezember 2012

CRUX-Blog's kleiner Adventskalender - 8. Dezember

Adventswochenende ist Zeit zum Plätzchenbacken... wie wäre es mit ein paar Zimtsternen?


Was ihr braucht:


 

Teig:
400 g Mandeln, sehr fein gemahlen
2 Tl Zimtpulver
50 g Mehl
2 Eiweiß
100 g Puderzucker

Glasur:
1 Eiweiß
250 g Puderzucker mit 1 El Mehl gemischt
  
Und so gehts:
350 g Mandeln mit Zimt mischen. Eiweiß, Mehl und Puderzucker zufügen und alles zu einem Teig verkneten. Diesen für 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Für die Glasur Eiweiß steif schlagen. Dabei nach und nach gesiebten Puderzucker mit Mehl zufügen.

Teig zwischen 2 Folien ca. 1 cm dick ausrollen. 2/3 der Glasur gleichmäßig dünn auf den Teig streichen. Dann für 30 Minuten in das Gefrierfach oder den Kühlschrank geben.
Ofen auf 170 C° vorheizen. Mit einem speziellen Zimtstern-Ausstecher Sterne ausstechen. Dabei den Ausstecher zwischendurch immer wieder in heißes Wasser tauchen. Sterne auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 10–15 Minuten im Ofen backen.

Währenddessen Teigreste mit restlichen Mandeln verkneten. Wieder ausrollen, mit restlicher Glasur bestreichen, Kühl stellen und ausstechen.


Freitag, 7. Dezember 2012

CRUX-Blog's kleiner Adventskalender: 7. Dezember


Auch gestern wieder mal einen Weihnachtsmann statt einem Nikolaus
aus Schokolade geschenkt bekommen? Das Bistum Essen schafft da
Abhilfe...

Mittwoch, 5. Dezember 2012

CRUX-Blog's kleiner Adventskalender: 5. Dezember


Die Botschaft des Adventskalenders
Vor einigen Jahren habe ich für mich neu den Adventskalender als
Begleiter durch diese Tage entdeckt. Lange Zeit fühlte ich mich „zu
erwachsen“ für so etwas, hätte es weit von mir gewiesen, mir einen
Adventskalender in die Wohnung zu hängen. Und leicht schmunzelnd
hätte ich mich höchstens an eine Begebenheit aus meinen
Kindertagen erinnert: Mein Bruder und ich hatten beide einen
Adventskalender geschenkt bekommen, der mit Schokoladenfigürchen
gefüllt war. An einem Vormittag, als er in der Schule war, nutzte ich die
Gelegenheit und futterte seinen Adventskalender leer. Meinen
dagegen ließ ich ungeschoren – die Idee, für jeden Tag etwas zu
haben, leuchtete mir wohl auch damals schon ein. An die Reaktion
meiner Eltern und meine Bruders erinnere ich mich nicht mehr so
genau – das wird wohl seinen Grund haben – aber ich glaube, wir
mussten dann die Kalender untereinander tauschen. Das ist lange her,
und ich staune eigentlich, dass sich diese Szene so in mir festgesetzt
hat.
Heute sind mir Adventskalender Wegbegleiter durch eine Zeit der
dunklen Wochen. Ich freue mich daran, wie im Laufe der Tage, durch
jedes Öffnen eines Türchens, ein vordergründiges Bild durch kleine
Bildchen, die im wahrsten Sinne des Wortes „dahinter“ liegen,
bereichert wird. Es ist eine Art Entdeckungsfahrt, was mag noch alles
dahinter verborgen sein? Aus einem großen Bild wird ein Rahmen, in
dem viele kleine Bilder aufscheinen. Und genau das scheint mir eine
wichtige Botschaft zu sein, die der Adventskalender mir sagen will: Es
gibt ein vordergründiges Bild, das in sich geschlossen und schön
erscheinen mag. Wenn ich mich aber auf die Suche begebe, auf die
Suche nach dem Leben, die Suche bei einem Menschen, die Suche in
mir, mir die Mühe mache, Türen und Türchen behutsam zu öffnen,
dann bekommt dieses große, scheinbar in sich geschlossene Bild
plötzlich neue Facetten, andere Blickwinkel ergeben sich, machen das
Ganze bunter.
Manchmal frage ich mich am Morgen, wenn ich an meinem
Adventskalender das entsprechende Türchen aufgemacht habe:
Welche Tür des Lebens, welche Tür bei einem Menschen, welche Tür
bei mir werde ich heute öffnen? Der Adventskalender lehrt mich, dass
ich manchmal diese Türen wirklich erst suchen muss. Da ist das
vordergründige Bild so mächtig, dass ich die kleine Tür mit der
entsprechenden Zahl gar nicht finde.
Und: die Türen haben ihre ganz eigene Reihenfolge. Es ist reizvoll für
mich, dass ich über 23 Tage hinweg die Tür mit der „24“ sehe – und
doch nicht öffnen „darf“. Es gilt, einen Schritt nach dem anderen zu
tun, nicht den vierten vor dem zweiten Schritt. Das bedarf der Geduld,
das Aushalten der Spannung, der Disziplin, der Genügsamkeit, mich
mit dem zufrieden zu geben, was dieser Tag für mich bereithält.
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, so heißt es in einem
schönen alten Adventslied. Ich will diese Tage dazu nutzen, Türen in
mir aufzumachen, als Einladung für Gott und die Menschen.
(Andrea Schwarz)

Montag, 3. Dezember 2012

Film und Religion: Der Baader Meinhof Komplex

Vom Idealismus zum Fanatismus: Geschichte im Zeit-RAF-fer.


Ulrike Meinhof, Andreas Baader und Gudrun Ensslin – Drei Namen, die für das dunkelste Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte stehen. Der Film „Der Baader Meinhof Komplex“ aus dem Jahr 2008 beginnt mit einer Strandidylle. Was dann chronologisch folgt, ist die blutige und gewalttätige Geschichte der RAF (Rote Armee Fraktion), die Deutschland über Jahre hinweg erschütterte und viele Zeitgenossen in einer politisch aufgeladenen Zeit in Ohnmacht, Angst und Wut versetzte. Sie beginnt 1967 mit dem Studentenprotest der APO (Außerparlamentarische Opposition) gegen den Deutschlandbesuch des Schahs von Persien und endet im „Deutschen Hebst 1977“ mit der Ermordung des von der RAF entführten Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer sowie dem darauf folgenden Selbstmord der RAF Gefangenen im Gefängnis Stammheim.

Sonntag, 11. November 2012

Dank sei Gott und Cowboy Jim

Das Pferd von Cowboy Jim ist gestorben. Jetzt ist er verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Pferd. Er erfährt, dass der Pfarrer sein Pferd verkauft, geht hin schaut sich's an, ist begeistert und will es sofort kaufen. "Moment," sagt der Pfarrer, "es gibt da ein Problem. Dieses tolle Pferd ist ja mein Pferd, d.h. ich habe es dressiert. Wenn sie wollen, dass es schnell galoppiert, dann rufen sie: "Gott sei Dank!", denn es ist wirklich ein Grund zu danken, wie dieses Pferd galoppiert! Und wenn sie wollen, dass es wieder stehen bleibt, dann sagen sie: "Amen!". Ist das ein Problem für sie?" "Nein, nein!" sagt Cowboy Jim, der total begeistert ist von dem Pferd. Er kauft es und denkt sich: "Das muss ich sofort ausprobieren!" Er schwingt sich aufs Pferd und ruft: "Gott sei Dank!" Das Pferd galoppierte sofort los, und es war wirklich eine Freude, wie das Pferd im gestreckten Galopp über die Prärie fegte.

Donnerstag, 1. November 2012

Film & Religion: „Magnolia“

In dem Film „Magnolia“ geht es zwar nicht explizit um das Thema „Krankensalbung“, aber sehr wohl um Themen, die mit der Krankensalbung verbunden sind: Gnade, Umgang mit Sünden, Krankheit, Versöhnung, Sterben und Tod, sowie das Geschenk der zweiten Chance im Leben.
Der Film „Magnolia“ aus dem Jahr 1999 ist ein Film, der den Zuschauer auch dann noch in Staunen versetzt, wenn man ihn mehrmals gesehen hat.

Samstag, 27. Oktober 2012

Impuls zum Thema "Zeitumstellung"

Eine ganze Stunde für lau…


An diesem Wochenende ist es wieder soweit: Die Uhr wird eine Stunde zurück gestellt. Das heißt: Wir bekommen in der Nacht von Samstag auf Sonntag doch tatsächlich eine ganze Stunde geschenkt… für ömme.

Naja, so ganz stimmt das nicht. Wir bekommen sie geliehen, für ein halbes Jahr. Aber irgendwie fühlt es sich doch geschenkt an.


Die Umstellung von der Winterzeit als unsere normale Zeit auf die Sommerzeit wurde 1980 als Nachwirkung der Ölkrise in Deutschland 1973 eingeführt.


Begründung:

Dienstag, 23. Oktober 2012

CRUX Blog Treffen

Am Sonntag, 28.Oktober, findet um 15:30h im CRUX das Treffen der CRUX Blogger statt.

Besprochen werden die Arbeit der letzten Monate und die Pläne für die kommenden Wochen. Außerdem stehen die Homepage sowie der CRUX-Facebookaccount auf der Tagesordnung. Jeder, der sich für die interaktive Seite des CRUX interessiert, ist herzlich eingeladen zu kommen.

Interessierte können sich bei Marcus melden.

Samstag, 20. Oktober 2012

EhrenamtlerInnen-Danke-Tag im CRUX

Am 5. Oktober fand im CRUX der EhrenamtlerInnen-Danke-Tag statt.
Bei dieser Gelegenheit entstand ein zwei-minütiger Radiobeitrag, bei dem unter anderem auch Dominik zu Wort kam.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Erinnerungen an Peru: Bildergucken im Crux-Café

Am Sonntag, dem 15. Oktober, konnte man nach der Stadtjugendmesse im Crux-Café beispielsweise erfahren, dass es in Lima karnevalistische Madonnen gibt. Zumindest trägt die Mutter Gottes in der provisorischen Kapelle auf der Baustelle für das zukünftige Jugendbegegnungszentrum im Norden der peruanischen Hauptstadt einen Karnevalsorden der Ehrengarde der Stadt Köln. Grund dafür war der Besuch einiger CRUXler, die im Juni und August dieses Jahres für vier Wochen nach Peru geflogen sind, um dort beim Bau des Jugendzentrums zu helfen, und die den Karnevalsorden eigentlich als Geschenk für die Baustellenleiterin mitgebracht hatten.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Erinnerungen an Peru: Viele Eindrücke

Am Sonntag nach der Stadtjugendmesse fanden sich viele interessierte Menschen im Crux- Café ein, um von unseren Peru-Fahrern Einblicke in die Projektreise zu erhalten.  
Unterstützt mit vielen Fotos berichtete die Peru-Gruppe von ihren spannenden und erlebnisreichen Erfahrungen und Begegnungen.

Montag, 8. Oktober 2012

Film & Religion: "Lizenz zum Heiraten"

„Drum prüfe wer sich ewig bindet … ob er dafür auch den „richtigen Geistlichen“ findet.“ Normalerweise spielen trauende Geistliche in Hochzeitsfilmen eine untergeordnete Rolle und tauchen erst auf, wenn das unvermeidliche Happy End am Altar ansteht. Eine Erfahrung, die leider auch viele Geistliche in der Ehepastoral machen müssen. Ganz anders verhält es sich mit dem Film „Lizenz zum Heiraten“. Pastor Frank, gespielt von Robin Williams, hat in seiner Gemeinde einen Ehevorbereitungskurs ins Leben gerufen, der durch verschiedene Kommunikationsübungen die Brautpaare davor bewahren soll, dass ihre Ehe später einmal scheitert. Die Teilnahme an dem Heirats-TÜV ist verpflichtend, das Ergebnis offen! Wenn er am Ende des Kurses das Gefühl hat, dass das Brautpaar unvorbereitet ist, behält er sich das Recht vor die Hochzeit abzusagen. Man mag über die harte Einstellung des Pastors denken was man will, auf jeden Fall macht der Film an dieser Stelle die Relevanz von Ehevorbereitungsseminaren deutlich. Denn groß ist die Not, die einmal entsteht, wenn Menschen sich blauäugig und womöglich noch im Taumel des Verliebtseins, in die Ehe stürzen.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Tag der Deutschen Einheit

Wieso überhaupt ein geistlicher Impuls zu einem gesetzlichen Feiertag?

Von 1954 bis 1990 wurde in der Bundesrepublik Deutschland der Tag der Deutschen Einheit am 17. Juni gefeiert, und zwar im Gedenken an den Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1954.

1990 gab es zwei Tage der Deutschen Einheit, nämlich den 17. Juni und den 3. Oktober. Von nun an war der Feiertag wirklich ein Tag der Einheit. Deutschland war wieder ungeteilt, barrierefrei ohne Mauer.

Und heute, über 30 Jahre nach dem Fall der Mauer: Wie steht es denn mit der Einheit? Auf der Landkarte kein Problem: es gibt nur noch ein gemeinsames, einheitliches Land.

Sonntag, 23. September 2012

Urlaubsfotos

Am Anfang der Sommerferien hatten wir dazu aufgerufen, uns Urlaubsfotos von euch zu schicken, auf denen ein Kreuz zu sehen sein sollte!

Danke für die Einsendungen!

Sonntag, 16. September 2012

Vorstellung der Weltjugendtagshymne für Rio2013: Behind the scenes

Die Tücken der Technik

Was so alles bei einer Liveübertragung schief gehen kann, davon konnten sich alle gestern bei der Vorstellung des WJT-Liedes im CRUX Cafe überzeugen.

Kurz vor 10:00h: Die Techniker sind gestresst. Irgendetwas funktioniert nicht.

Sehr kurz vor 10:00h: Die Techniker sind noch gestresster.

Samstag, 15. September 2012

Vorstellung der Weltjugendtagshymne für Rio2013

Logo des brasilianischen
Weltjugendtages
Nur noch 310 Tage bis zum Weltjugendtag in Brasilien und heute war es endlich soweit. Die Weltjugendtagshymne wurde veröffentlicht. Aus diesem Anlass produzierte visendus.tv eine Sendung zum Song im CRUX Cafe, die live ins Internet gestreamt wurde. Nachdem einige technische Probleme beseitigt worden waren, konnte die Sendung mit einigen Minuten Verspätung beginnen.

Dabei orientierte sich die Show an dem Vorbild von Sendungen wie Johannes B. Kerner oder Markus Lanz: Ein Moderator, einige Gäste und der ein oder andere Einspieler. Außerdem im Hintergrund ein Publikum, das in den richtigen Momenten zu klatschen hatte.

Donnerstag, 13. September 2012

CRUX Klettertour Bildergalerie

Nachgereicht werden soll nun noch eine kleine Bildergalerie der diesjährigen CRUX Klettertour.

CRUX Klettertour: CRUXler erneut entlaufen

Hiermit ergeht erneut ein Warnhinweis an die Bevölkerung.
rasende CRUXlerin
Am Samstag, 8. September 2012 um etwa 13:30 Uhr ist einem Rudel von CRUXlern bei einem herrlichen Spätsommerwetter mit blauem Himmel und viel Sonnenschein wieder die Flucht aus dem Gehege der Johann Baptist Kirche gelungen. Sichtungen liegen wieder für die Region um den Fühlinger See vor, diesmal vor allem für das Gebiet des Blackfoot Hochseilgartens. Augenzeugen berichten von ausschweifenden Klettertouren, rasenden Abfahrten aus schwindelerregender Höhe und weiteren tiefgründigen Gesprächen.

Samstag, 8. September 2012

CRUX-Klettertour am Fühlinger See

Ausblick auf
den Klettergarten
Am Samstag war eine etwa 15-köpfige Gruppe von uns im Kletterpark am Fühlinger See. Vereinbarter Treffpunkt war 13:15 Uhr an der nächstgelegenen Bushaltestelle oder 13:30 Uhr vor dem Haupteingang zum Kletterpark. Die ersten Anwesenden waren die beiden Alexanders (mehr als eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Treffzeitpunkt!). Anschließend tröpfelten die nächsten nach und nach ein. Da einige sich in der Umgebung nicht perfekt auskannten und vom ortskundigen Tobias zunächst zusammengesucht werden mussten, verzögerte sich der offizielle Beginn (und zwar um mehr als eine halbe Stunde nach dem vereinbarten Treffzeitpunkt, Pech für die beiden Alexanders!).
Kristell, die eigentliche Organisatorin konnte leider nicht an der Aktion teilnehmen. Kristell hatte Finger! Trotzdem ließ sie es sich nicht nehmen kurz vorbeizukommen, allen Hallo zu sagen und ein Gruppenfoto von uns zu machen.


Sonntag, 2. September 2012

Film & Religion: Illuminati – Verschwörung im Vatikan


Nach dem riesigen Erfolg des Films „Da Vinci Code – Sakrileg“ war die Verfilmung von Dan Browns Vorgängerroman „Illuminati“ nur eine Frage der Zeit. Ernst nehmen darf man Browns Bücher und die darin enthaltenden Thesen sicherlich nicht. Dafür mischt er zu wahllos historische Ereignisse mit bekannten Verschwörungstheorien. Aber gerade dieser Mix aus Fakten und Fiktion lässt seine Bücher und die auf ihnen basierenden Filme für viele Menschen zu einem literarischen, bzw. filmischen Suchtmittel werden.

Drei Jahre nach dem umstrittenen und religionskritischen „Sakrileg“, der das Opus Dei, sowie eine amouröse Beziehung zwischen Jesus und Maria Magdalena zum Thema hatte, tritt das gleiche Team um Regisseur Ron Howard wieder an, um Hollywoodstar Tom Hanks als Wissenschaftler Robert Langdon auf die spannende Suche nach dem Geheimorden der Illuminati zu schicken. Diesmal geht es um den Gegensatz von Rationalität und Glauben, Wissenschaft und Religion, Forschung und Tradition.

Sonntag, 26. August 2012

Ein Tag in Taizé: Radtour mit Friedemann

Ohne Karte die umliegenden Dörfer zu besuchen bedeutet wieder einige Hügel hoch und wieder runter. Doch in der WUNderschönen Taizélandschaft geführt von Friedemann wurde es eine sehr lustige Aktion (insbesondere das Foto machen).
 First Stop Flagy (zuvor hatte ein TGV Friedemann angehupt, als dieser winkend über die Brücke fuhr).
Nächster geplanter Halt: Collonges, das wir erst nach einigen weiteren Hügeln fanden. Doch mit Friedemanns Taizéfahrrad sind Hügel kein Problem (Steffi hat es ganz lieb den Hügel hochgeschoben). Nach ein paar Schotterpisten und landschaftlich schönen Wegen kamen wir auch zu einer winzigen Kirche. Vor dem Abendessen blieb gerade noch Zeit für ein Taizélied.
Auf dem Rückweg durch Massily, noch ein kurzer Taizésong in dieser schönen Dorfkirche und schnell den letzten Hügel hoch zu den Nudeln in Tomatensauce à la Taizé die zweite.

Ein gemeinsames Mahl mit Friedemann, eine seltene Gelegenheit und eine große Freude.
Jetzt sind wir zum Abendgebet mit ihm in der Kirche verabredet.

Samstag, 18. August 2012

Die Notiz- Buchempfehlung

„Krass. Ein Krass gutes Buch.“ Das waren meine Gedanken, als ich „Die Notiz“ ausgelesen habe. Krass- dieses Wort benutze ich eigentlich nur selten. Aber ich denke, für diesen Roman ist es angemessen.
„Die Notiz“ wurde von Angela Hunt geschrieben und heißt eigentlich „The Note“ und wurde Eva Weyandt ins Deutsche übersetzt.     
Es geht um eine Journalistin, Peyton MacGurder, die einen Zettel ausgehändigt bekommt. Einen Zettel, der an Land gespült wurde mit den Worten

Mittwoch, 1. August 2012

Film & Religion: „A serious Man“ Hiob lässt grüßen!

Nach ihrem Oscar prämierten Film „No Country for old Men“ ist mit „A serious Man“ den Regie-Brüdern Joel und Ethan Coen im Jahr 2009 der nächste Geniestreich gelungen.
Zum Inhalt: Eigentlich lebt Larry Gopnik, ein beschauliches Leben und will niemandem etwas Böses. Er ist ein bescheidener, gerechter und gottesfürchtiger Mensch, ein liebender Ehemann, fürsorglicher Vater und erfolgreicher Professor. Aber irgendwie läuft auf einmal nichts mehr wie gewohnt. Sein geordnetes Leben wird ohne jeden ersichtlichen Grund, wie von höherer Macht gesteuert, Stück für Stück auseinander genommen. Die Plagen, die fast zeitgleich über ihn kommen, geben sich die Klinke in die Hand: Larrys Ehefrau verlangt plötzlich die Scheidung, um

Montag, 23. Juli 2012

Das CRUX


Ein Ort, an dem was los ist, an dem man gerne seine Freizeit verbringt, tolle Leute trifft und Freunde findet. Das CRUX ist aber kein gewöhnlicher Ort.
Er unterscheidet sich von Schule, Sportverein und Partylocations. Am CRUX in der Kölner Südstadt trifft man nicht nur coole Leute, sondern auch Leute, die sich die Frage nach Gott stellen, die auf der Suche nach Gott in ihrem Leben sind und eine Ahnung haben, dass es MEHR im Leben gibt. Normale Jugendliche treffen sich dort, die gerne abends weggehen, Fußball gucken, Freude an tollen Freizeitbeschäftigungen haben, sich für das Gute engagieren, die aber auch gern in den Gottesdienst geben.

Sonntag, 15. Juli 2012

Webtipp: Everything Skit

Wer kennt es nicht, dieses eine Youtubevideo mit dem Mädchen und der tollen Musik im Hintergrund? Einem Mädchen, das eine glückliche Zeit mit einem jungen Mann, vermutlich Jesus, verbringt, dann jedoch mehr und mehr auf die schiefe Bahn gerät, wobei diese schiefe Bahn durch Personen symbolisch dargestellt wird. Diese Personen entfernen das Mädchen immer mehr von Jesus. Zum Schluss aber, als das Mädchen schon an Selbstmord denkt, kehrt Jesus mit aller Kraft zurück, vertreibt die Menschen der schiefen Bahn von ihr und rettet sie.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Die große Après (Wasser) Ski Party

Ferieneinläuten im CRUX


Es schrieb den 6.6.2012 in einem coolen Café in der Kölner Südstadt, die Luftmatratzen aufgeblasen (Danke an Marcus), die Würstchen und der Leberkäse sind warm, das Obst geschnitten, die Getränke sind kalt und das Thekenteam hat die Strandhüte auf. Es war also alles für einen tollen Abend vorbereitet, doch Nein, eine Sache fehlte noch. Was war das noch gleich.......Ach ja, die Musik!!!

Montag, 9. Juli 2012

Schickt uns euer Urlaubsfoto!

Liebe Crux-Freunde!

Die Sommerferien haben begonnen und die meisten von euch werden in den nächsten Wochen viel unterwegs sein, die Sonne genießen und bestimmt auch viele Fotos machen. Damit möglichst viele an euren Erlebnissen teilhaben können, bitten wir euch, uns ein Urlaubsfoto zu schicken, das dann hier im Blog zu sehen sein wird. Einzige Voraussetzung für das Bild ist, dass ein Kreuz darauf zu sehen ist. Ein Beispiel seht ihr rechts.

Also seid kreativ, ob unterwegs oder zu Hause, und schickt das Bild an blog@crux-koeln.de!

Euer CRUX Blog-Team

Montag, 2. Juli 2012

Film und Religion: “My Big Fat Greek Wedding” Heiraten auf Taufe komm raus!


Wenn unter all den vorprogrammierten Blockbustern in den USA ein Sensationserfolg wie der Film „My big fat greek wedding“ auftaucht, der weder bekannte Namen noch eine sonderlich originelle Geschichte besitzt, dafür aber einen besonderen Charme und Witz versprüht, dann lohnt das einen genaueren Blick. Der Film aus dem Jahre 2003 handelt von der 30-jährigen griechischstämmigen Amerikanerin Toula, deren Lebensziel nach dem Willen ihres Vaters darin besteht, einen griechischen-orthodoxen Mann zu finden, zahlreiche griechische Kinder zu zeugen und sie mit reichlich viel griechischem Essen aufzuziehen. Die meisten ihrer diversen Geschwister, Cousinen und sonstigen Verwandten erfüllen diesen Auftrag mit sichtbarem Erfolg und dezibelstarker Begeisterung. Toula, die der Vater in Bezug auf Männer schon fast abgeschrieben hat, möchte nicht zu ihnen gehören. Eines Tages lernt sie schließlich Ian kennen, einen irischstämmigen Lehrer, einen Ungläubigen, wie der Vater sagt. Zudem ist er Vegetarier und damit gänzlich Gyros- und Souflaki-untauglich. Die weiblichen Verwandten bekommen von der Affäre als Erste Wind, dann gilt es, das Familienoberhaupt durch psychologische Tricks davon zu überzeugen, dass die Liebe vielleicht doch wichtiger sein könnte als Herkunft und Religion. Der Erfolg ist die titelgebende Hochzeit, die für den Nichtgriechen Ian eher strapaziös ausfällt.
„My big fat greek wedding“ ist eine wunderbare Komödie, die auf unterhaltsame Art und Weise, die Problem aufzeigt, die sich ergeben, wenn zwei Kulturen aufeinanderprallen.
Neben den Hochzeitsriten der griechisch-orthodoxen Kirche, erfährt man auch einiges über die griechisch-orthodoxe Tradition Ostern zu feiern und über die Liturgie der Taufe, die bei den Orthodoxen etwas anders verläuft als bei uns. So wird in der griechisch-orthodoxen Tauffeier der Täufling drei mal ganz unter Wasser getaucht, anschließend am ganzen Körper mit Chrisamöl gesalbt und empfängt direkt die erste hl. Kommunion.
Dies wird wunderbar in einer Filmszene verdeutlicht, wenn Ian sich aus Liebe zu seiner Verlobten schließlich in einem Baptisterium bestehend aus einem Gummi-Plantsch-Becken griechisch-orthodox taufen lässt, um von der Familie der Verlobten akzeptiert zu werden und griechisch-orthodox heiraten zu können.
Natürlich stellt sich hier die Frage, ob man wirklich jemanden zwingen kann sich taufen zu lassen, damit er kirchlich heiraten kann oder, ob nicht gerade eine Erwachsenentaufe immer auf einer bewussten und freiwilligen Entscheidung für ein Leben aus dem Glauben, beruhen muss. Eine interessante Frage, die zu weiterführenden Fragen über den Zugang und die Zulassung zur Taufe führen kann, sowie zu der Frage nach Sinn und Unsinn vom Patenamt, von Riten und bloß hohlen Traditionen.
Schaut euch den Film an (man kann ihn kaufen oder sich ausleihen), lasst euch unterhalten und kommt ins Gespräch über das was ihr seht und was an religiösen Symbolen und Themen im Film drinsteckt. Es lohnt sich! Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden!



Pfr. Norbert Fink, Kreisjugendseelorger Oberberg

Freitag, 29. Juni 2012

Patrozinium 2012

Mit einem kräftigen „Wäre Gesanges voll unser Mund“  (was übrigens schon das zweite Schlusslied war) endete die schön gestaltete Messe mit der Band „Go together“ zum Patrozinium am Abend des 24. Juni. Und dann gab es Dank der fleißigen Grillmeister und anderen Helfer Würstchen und Steaks, aber auch Salate oder Folienkartoffeln. Während sich einige schon mit Begeisterung auf Würstchen o.ä. stürzten, suchten andere Antworten für die „Crux-Ralley“, in der Fragen zu St. Johann Baptist, der Kirche und zum CRUX allgemein gestellt wurden. Große Rechnerei löste die Frage nach dem zusammengerechneten Alter des gesamten CRUX-Teams aus.
Auch das Fußballspiel trug seinen Teil zu der Stimmung bei, die trotz des Regens keinen großen Schaden erlitt, auch wenn es draußen auf der Spielmannsgasse bestimmt schön gewesen wäre.

Nach dem spannenden abschließenden Elfmeterschießen ließen die Letzen den Abend noch gemütlich ausklingen, bis es dann (unter dem jetzt sternenklaren Himmel) nach Hause ging.

CRUX-Fahrradtour 2012

Warnung: CRUXler entlaufen (und entfahren)!




Am Samstag, 23. Juni 2012 um etwa 10 Uhr Ortszeit ist es einem 13-köpfigen Rudel von jungen CRUXlern gelungen, dem Gehege der Johann Baptist Kirche zu entkommen und sich auf Fahrrädern auf und davon zu machen. Für die Zeit zwischen 10 und 16 Uhr liegen Sichtungen für verschiedene Plätze in ganz Köln vor, so beispielsweise für den Kölner Grüngürtel, den Militärring und Longerich. Auch in der Nähe des Kölner Fußballstadions soll die Gruppe gesehen worden sein, wo sie sich kurz erholt haben soll, um anschließend die Gegend weiter unsicher zu machen und Joggern in den Weg zu fahren. Unfälle wurden dabei noch nicht gemeldet, jedoch soll es bei einem der vielen Seen des Kölner Grüngürtels zu einem Angriff auf eine Gruppe von Gänsen durch einen CRUX-Leitwolf gekommen sein. Naturschützer können beruhigt sein, keines der Tiere wurde gerissen. Auch bei keinem der vielen kleinen Wettrennen, die von den CRUXlern zwischendurch veranstaltet wurden, kam es zu irgendeinem Schaden. Sehr viele Sichtungen liegen für das Gebiet um den Fühlinger See vor. Augenzeugenberichten zufolge soll die Gruppe dort mehrere Stunden verweilt haben um verschiedensten Bedürfnissen, wie dem Essen, Trinken und Schlafen nachzugehen. Auch ein Volleyballspiel soll stattgefunden haben. Ansonsten sollen die CRUXler die restliche Zeit mit tiefgründigen Gesprächen über das Kanufahren und verschiedenen Bereichen der Technik verbracht haben. Es wird berichtet, dass manche Exemplare sich nach einiger Zeit von der Gruppe gelöst haben sollen.
Gruppenfoto von der Fahrradtour
entfahrene CRUXler

Sollten Sie einigen der CRUXler auf offener Straße begegnen, denken Sie bitte daran: So zutraulich die CRUXler auch wirken, bitte sehen Sie davon ab, eines der Exemplare anzufassen! Bitte nicht füttern! Folgen Sie ihnen einfach in der Hoffnung irgendwann selbst auf das Gehege der Johann Baptist Kirche zu stoßen.

Weitere Sichtungsberichte und Beweisfotos können unter blog@crux-koeln.de eingereicht werden.

Montag, 18. Juni 2012

ES IST WIEDER EM...

Der Ball ist rund... und das wird momentan wieder richtig zelebriert, mit allem, was dazu gehört. Gesten, Gesänge, Rituale... Der Einzug der Spieler ins Stadion, die festliche Hymne zu Beginn, die Spieleröffnung, Fangesänge, zum Himmel erhobene Hände und und und.
Und wenn man das einmal so unter die Lupe nimmt, dann stellt man fest: So weit ist das von Glauben und Gottesdienst gar nicht entfernt, es gibt massig Parallelen.

Bis auf eines: die überschwängliche Begeisterung, wird der ein oder andere jetzt sagen. Die gibt es irgendwie in der Kirche nicht in solchem Ausmaß. Das ist für viele etwas, das in unserer Kirche, in den Gottesdiensten fehlt: die nach außen überspringende Begeisterung. Beim Fußball gibt es das.

Falsch, denn das stimmt so gar nicht: Denken wir an die Weltjugendtage, besonders an den Weltjugendtag 2005 bei uns in Köln, an die Begeisterung, an die vielen feiernden Menschen, die lachenden Gesichter, die gemeinsamen Gottesdienste.

Jetzt werden einige sagen: Ja, stimmt. Aber nach dem Weltjugendtag kam die Ernüchterung: die Sonntagsmesse war eben wieder die Sonntagsmesse, nicht das Highlight vom Weltjugendtag.

Aber mal ehrlich: So ist es beim Fußball doch auch! Die Fußballspiele auf den Ascheplätzen der Fußballvereine vor Ort, der C-Jugend oder der sogenannten alten Herren locken auch längst nicht alle Fußballbegeisterten am Sonntagnachmittag von der heimischen Couch, von Stadion- und WM-Stimmung kann keine Rede sein, es sind die da, die immer da sind, von Highlight keine Spur. Und sie spielen doch...

Und wir als Christen mit den Situationen in unseren Ortsgemeinden: wir feiern doch Gottesdienst. Bleibt die Frage: Was mache ich, was machen wir draus? Es liegt an jeder und jedem, ob der Funke auch nach außen hin überspringt. Sicher ist eins: Wir brauchen Gemeinschaft, wir brauchen auch Riten, die uns verbinden, wir brauchen den Wechsel von Highlight und Alltag. Nur Highlights werden ziemlich schnell Alltag und bleiben keine Highlights, weil sie Gewohnheit werden. Vielleicht gilt es, das Alltägliche, das Gewohnte mehr zu schätzen und das Highlight in dem Alltäglichen aufzuspüren, nämlich: dass wir eine Gemeinschaft sind, ganz gleich, ob wir eine Millionen, Zehntausend, Hundert oder Zehn sind. Und in dieser Gemeinschaft haben wir die einmalige Chance, Christus zu begegnen, die Gemeinschaft mit ihm zu erfahren. Das ist das eigentliche Highlight. Nicht nur der Ball ist eine runde Sache...

Mittwoch, 18. Januar 2012

Silvesterabend in Berlin

Europäisches Jugendtreffen von Taizé

Ich fange mal bei unserm letzten gemeinsamen Abendgebet an, das an diesem Abend stattgefunden hat…
Leider war es nach knapp 4 Tagen schon das letzte, aber auch ein sehr schönes Gebet. Es herrschte eine super Stimmung, die durch die Kerzen, die vor dem Evangelium angezündet wurden, noch verstärkt wurde. Nach dem Ende des Gebets hat der Chor wie jeden Abend noch etwa eine halbe Stunde weiter gesungen, bis dann das Licht anging und die „Aufräumteams“ anfingen, die Hallen aufzuräumen.

Dann ging es zur Bahn und Richtung Gemeinde, wo wir Silvester feiern wollten. Leider war dies nicht unsere gastgebende Gemeinde, weil sie mit zwei anderen Gemeinden zusammengelegt worden war. Von daher waren wir alle gespannt, wie Silvester werden würde - auch weil ich das erste Mal auf einem europäischen Jugendtreffen war. 

Auf dem Weg zur Gemeinde sind wir ein paar Stationen zusammen mit einer anderen Gruppe Jugendlicher gefahren, die auch Teilnehmer des Taizétreffens waren. Irgendwie kam die Idee auf, dass wir zusammen ein Lied singen könnten, weshalb ein paar der anderen Gruppe ihre Trompeten auspackten, und wir anfingen „Singt dem Herrn ein neues Lied“ zu singen. Ich hätte nie gedacht, dass sich das so schön anhören würde, doch es hat erstaunlich gut geklappt und durch drei Jugendliche, die die Solostimmen singen konnten, wurde das Ganze noch schöner. Schade, dass wir bald darauf umsteigen mussten.

Als wir in der Gemeinde ankamen, wurden wir zuerst in die Kirche gelotst. Nach ein paar Minuten wurden Lieder für das Friedensgebet geübt, die mit Keyboard begleitet werden sollten. Die Musikerin, konnte die Lieder jedoch mehr schlecht als recht, uns so mussten wir den Rhythmus und die Schnelligkeit erst vorsingen.
In dem Gebet, das um etwa 23:00 Uhr begann, klappte es dann etwas besser und es kam ein bisschen Taizé-Stimmung auf. Um 23:50 wurde das Gebet beendet, und angesagt, dass es im Vorraum der Kirche einen Sektempfang geben würde…. Hmm, eigentlich wollten wir doch anders ins neue Jahr kommen, oder? So suchten wir uns ein paar Bekannte aus unserer eigentlichen Gemeinde in Berlin, setzten uns im Kreis vor den Altarbereich auf den Boden und sangen ins neue Jahr hinein Taizélieder. Wir waren zwar nicht so viele, nur ca. 15 Leute, doch wir haben es auch so hinbekommen und ich finde es schön, so ins neue Jahr gestartet zu sein.

Um 01:00 begann nach „Frohes neues Jahr“, „Happy New Year“ und „Bonne Année“ Wüschen das Fest der Nationen. Eigentlich war es ganz interessant zu sehen, was die anderen Gruppen vorbereitet hatten, doch wir waren alle etwas müde und es waren aufgrund der zusammengelegten Gemeinden ziemlich viele Leute, sodass bei Tänzen, etc. die meisten nicht mitmachen konnten. Nachdem wir den „Stammbaum“ gesungen hatten, fuhren wir um ca. 02:00 nach Hause und wollten alle nur noch ins Bett.


Julia Pape

Dienstag, 10. Januar 2012

„Berlin, Berlin! Wir fahren nach Berlin!“

Ein Bericht zum Besuch des Europäischen Jugendtreffens von Taizé in Berlin 2011/2012
 
Nach einem etwas holprigen Start am 27. Dezember 2011 fuhren wir um kurz nach halb eins nachts mit zwei Reisebussen Richtung Berlin. Bus Nummer Zwei hatte beim Ausparken ein parkendes Auto „gestreichelt“, wodurch die Polizei erst noch kommen musste. Als es dann aber endlich losging, wurde es nach einem kleinen Nachtgebet im Bus Nummer Eins schnell ruhig und jeder versuchte es sich auf den Sitzen möglichst bequem zu machen. Andere legten sich gleich über mehrere Sitze oder in den Mittelgang.
Um kurz nach acht Uhr am nächsten Morgen erreichten wir ohne nennenswerte Zwischenfälle die Hauptstadt. In einer Schule wurden wir von Frère Thimothée und einigen Freiwilligen begrüßt und in die Gastgemeinden aufgeteilt. Anders als letztes Jahr in Rotterdam wurden wir in Gruppen zwischen drei und fünfzehn Personen eingeteilt und auf die Großstadt losgelassen. Bewaffnet mit Schlafsäcken, Isomatten und noch etwas verschlafen fuhren wir zu unseren Gastgemeinden.

Einige von uns hatten das Glück, bei Gastfamilien eine Schlafmöglichkeit zu bekommen, andere schliefen in Turnhallen, Kirchen oder Schulen.
Am Abend gab es das erste gemeinsame Abendessen in den Messehallen. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie reibungslos die Essensausgabe funktioniert. Ein Großteil der Jugendlichen und jungen Menschen nutzt die Möglichkeit, in diesen Hallen das im Reisepreis enthaltene Mittag- und Abendessen in Gemeinschaft mit den anderen Nationen zu erleben und trotzdem haben wir nicht länger als 10 Minuten auf unsere Lunchbeutel warten müssen. Das Essen selbst war zwar einfach, aber durchaus genießbar und zur Not bot es sich an, mit den Nachbarn zu tauschen.
Anschließend ging es in die oberen Messehallen, wo das gemeinsame Abendgebet mit den Brüdern aus Taizé stattfand. Auf dem Boden sitzend, dicht an dicht und von leisen Gesängen begleitet, warteten wir gemeinsam auf den Beginn des Gebets. Unsere Gruppe saß nach anfänglichen organisatorischen Schwierigkeiten neben dem Chor und der Instrumentalgruppe, gleich vor dem gelblich angestrahlten Taizékreuz. Es war eine atemberaubend schöne Atmosphäre inmitten der jungen Menschen, singend, betend, schweigend dazusitzen und die Erfahrung der Nähe Gottes machen zu können.

Ohne große Schwierigkeiten konnte man sich in den gleichmäßig strukturierten Tagesablauf einfinden. Nach dem morgendlichen Gebet in den Gastgemeinden, das wir selbst vorbereitet und gestaltet haben, tauschten wir uns über den Brief aus Taizé aus und diskutierten über Glaubens- und Lebensfragen. Anschließend fuhren wir gemeinsam zu den Messehallen zum Mittagessen und Gebet. Der Nachmittag blieb einem jeden frei zur eigenen Gestaltung. Man konnte Workshops zu verschiedenen Themen besuchen, aber auch einfach einen Stadtbummel machen und die Vielseitigkeit und Geschichtsträchtigkeit Berlins entdecken. Danach ging's wieder zurück zu den Messehallen zum Abendessen und Gebet. Die meisten von uns waren anschließend müde genug, um direkt zu den Schlafplätzen zurückzukehren.

Silvester verbrachten wir in den Gastgemeinden mit unseren neuen Freunden aus den anderen Nationen. Mit einem Friedensgebet warteten wir gemeinsam auf den Beginn des neuen Jahres. Nachdem wir draußen den hellerleuchteten Himmel Berlins bewundert haben trafen wir uns wieder und feierten gemeinsam das Fest der Völker, bei dem wir uns gegenseitig landestypische Traditionen, Tänze und Gesänge vorführten. Bei den Kölnern durfte da ein lautstarkes Viva Colonia natürlich nicht fehlen.
Am nächsten Tag erwartete uns in den Gastfamilien ein gemeinsames Mittagessen, bevor wir zum Olympiastadion aufbrachen, von wo aus die Busse wieder gen Heimat fuhren.

Von dieser Reise nehme ich einige wertvolle Erfahrungen und Erinnerungen mit. Zum einen hat es mich erstaunt, wie ruhig die Stille inmitten von tausenden von Menschen sein kann. Zum anderen aber auch, dass ein paar Tage einfaches Leben ohne große Ansprüche einen anderen Blickwinkel auf der Leben ermöglichen können und durchaus zum Nachdenken anregen.
In Berlin hatte ich die Gelegenheit, Friedemann, der seit Juli 2011 als Permanent in Taizé eine Art freiwilliges soziales Jahr macht, wiederzutreffen. Danke, für diese tolle Zeit! 


Stephanie Negele