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Mittwoch, 18. Januar 2012

Silvesterabend in Berlin

Europäisches Jugendtreffen von Taizé

Ich fange mal bei unserm letzten gemeinsamen Abendgebet an, das an diesem Abend stattgefunden hat…
Leider war es nach knapp 4 Tagen schon das letzte, aber auch ein sehr schönes Gebet. Es herrschte eine super Stimmung, die durch die Kerzen, die vor dem Evangelium angezündet wurden, noch verstärkt wurde. Nach dem Ende des Gebets hat der Chor wie jeden Abend noch etwa eine halbe Stunde weiter gesungen, bis dann das Licht anging und die „Aufräumteams“ anfingen, die Hallen aufzuräumen.

Dann ging es zur Bahn und Richtung Gemeinde, wo wir Silvester feiern wollten. Leider war dies nicht unsere gastgebende Gemeinde, weil sie mit zwei anderen Gemeinden zusammengelegt worden war. Von daher waren wir alle gespannt, wie Silvester werden würde - auch weil ich das erste Mal auf einem europäischen Jugendtreffen war. 

Auf dem Weg zur Gemeinde sind wir ein paar Stationen zusammen mit einer anderen Gruppe Jugendlicher gefahren, die auch Teilnehmer des Taizétreffens waren. Irgendwie kam die Idee auf, dass wir zusammen ein Lied singen könnten, weshalb ein paar der anderen Gruppe ihre Trompeten auspackten, und wir anfingen „Singt dem Herrn ein neues Lied“ zu singen. Ich hätte nie gedacht, dass sich das so schön anhören würde, doch es hat erstaunlich gut geklappt und durch drei Jugendliche, die die Solostimmen singen konnten, wurde das Ganze noch schöner. Schade, dass wir bald darauf umsteigen mussten.

Als wir in der Gemeinde ankamen, wurden wir zuerst in die Kirche gelotst. Nach ein paar Minuten wurden Lieder für das Friedensgebet geübt, die mit Keyboard begleitet werden sollten. Die Musikerin, konnte die Lieder jedoch mehr schlecht als recht, uns so mussten wir den Rhythmus und die Schnelligkeit erst vorsingen.
In dem Gebet, das um etwa 23:00 Uhr begann, klappte es dann etwas besser und es kam ein bisschen Taizé-Stimmung auf. Um 23:50 wurde das Gebet beendet, und angesagt, dass es im Vorraum der Kirche einen Sektempfang geben würde…. Hmm, eigentlich wollten wir doch anders ins neue Jahr kommen, oder? So suchten wir uns ein paar Bekannte aus unserer eigentlichen Gemeinde in Berlin, setzten uns im Kreis vor den Altarbereich auf den Boden und sangen ins neue Jahr hinein Taizélieder. Wir waren zwar nicht so viele, nur ca. 15 Leute, doch wir haben es auch so hinbekommen und ich finde es schön, so ins neue Jahr gestartet zu sein.

Um 01:00 begann nach „Frohes neues Jahr“, „Happy New Year“ und „Bonne Année“ Wüschen das Fest der Nationen. Eigentlich war es ganz interessant zu sehen, was die anderen Gruppen vorbereitet hatten, doch wir waren alle etwas müde und es waren aufgrund der zusammengelegten Gemeinden ziemlich viele Leute, sodass bei Tänzen, etc. die meisten nicht mitmachen konnten. Nachdem wir den „Stammbaum“ gesungen hatten, fuhren wir um ca. 02:00 nach Hause und wollten alle nur noch ins Bett.


Julia Pape

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