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Freitag, 29. Juni 2012

Patrozinium 2012

Mit einem kräftigen „Wäre Gesanges voll unser Mund“  (was übrigens schon das zweite Schlusslied war) endete die schön gestaltete Messe mit der Band „Go together“ zum Patrozinium am Abend des 24. Juni. Und dann gab es Dank der fleißigen Grillmeister und anderen Helfer Würstchen und Steaks, aber auch Salate oder Folienkartoffeln. Während sich einige schon mit Begeisterung auf Würstchen o.ä. stürzten, suchten andere Antworten für die „Crux-Ralley“, in der Fragen zu St. Johann Baptist, der Kirche und zum CRUX allgemein gestellt wurden. Große Rechnerei löste die Frage nach dem zusammengerechneten Alter des gesamten CRUX-Teams aus.
Auch das Fußballspiel trug seinen Teil zu der Stimmung bei, die trotz des Regens keinen großen Schaden erlitt, auch wenn es draußen auf der Spielmannsgasse bestimmt schön gewesen wäre.

Nach dem spannenden abschließenden Elfmeterschießen ließen die Letzen den Abend noch gemütlich ausklingen, bis es dann (unter dem jetzt sternenklaren Himmel) nach Hause ging.

CRUX-Fahrradtour 2012

Warnung: CRUXler entlaufen (und entfahren)!




Am Samstag, 23. Juni 2012 um etwa 10 Uhr Ortszeit ist es einem 13-köpfigen Rudel von jungen CRUXlern gelungen, dem Gehege der Johann Baptist Kirche zu entkommen und sich auf Fahrrädern auf und davon zu machen. Für die Zeit zwischen 10 und 16 Uhr liegen Sichtungen für verschiedene Plätze in ganz Köln vor, so beispielsweise für den Kölner Grüngürtel, den Militärring und Longerich. Auch in der Nähe des Kölner Fußballstadions soll die Gruppe gesehen worden sein, wo sie sich kurz erholt haben soll, um anschließend die Gegend weiter unsicher zu machen und Joggern in den Weg zu fahren. Unfälle wurden dabei noch nicht gemeldet, jedoch soll es bei einem der vielen Seen des Kölner Grüngürtels zu einem Angriff auf eine Gruppe von Gänsen durch einen CRUX-Leitwolf gekommen sein. Naturschützer können beruhigt sein, keines der Tiere wurde gerissen. Auch bei keinem der vielen kleinen Wettrennen, die von den CRUXlern zwischendurch veranstaltet wurden, kam es zu irgendeinem Schaden. Sehr viele Sichtungen liegen für das Gebiet um den Fühlinger See vor. Augenzeugenberichten zufolge soll die Gruppe dort mehrere Stunden verweilt haben um verschiedensten Bedürfnissen, wie dem Essen, Trinken und Schlafen nachzugehen. Auch ein Volleyballspiel soll stattgefunden haben. Ansonsten sollen die CRUXler die restliche Zeit mit tiefgründigen Gesprächen über das Kanufahren und verschiedenen Bereichen der Technik verbracht haben. Es wird berichtet, dass manche Exemplare sich nach einiger Zeit von der Gruppe gelöst haben sollen.
Gruppenfoto von der Fahrradtour
entfahrene CRUXler

Sollten Sie einigen der CRUXler auf offener Straße begegnen, denken Sie bitte daran: So zutraulich die CRUXler auch wirken, bitte sehen Sie davon ab, eines der Exemplare anzufassen! Bitte nicht füttern! Folgen Sie ihnen einfach in der Hoffnung irgendwann selbst auf das Gehege der Johann Baptist Kirche zu stoßen.

Weitere Sichtungsberichte und Beweisfotos können unter blog@crux-koeln.de eingereicht werden.

Montag, 18. Juni 2012

ES IST WIEDER EM...

Der Ball ist rund... und das wird momentan wieder richtig zelebriert, mit allem, was dazu gehört. Gesten, Gesänge, Rituale... Der Einzug der Spieler ins Stadion, die festliche Hymne zu Beginn, die Spieleröffnung, Fangesänge, zum Himmel erhobene Hände und und und.
Und wenn man das einmal so unter die Lupe nimmt, dann stellt man fest: So weit ist das von Glauben und Gottesdienst gar nicht entfernt, es gibt massig Parallelen.

Bis auf eines: die überschwängliche Begeisterung, wird der ein oder andere jetzt sagen. Die gibt es irgendwie in der Kirche nicht in solchem Ausmaß. Das ist für viele etwas, das in unserer Kirche, in den Gottesdiensten fehlt: die nach außen überspringende Begeisterung. Beim Fußball gibt es das.

Falsch, denn das stimmt so gar nicht: Denken wir an die Weltjugendtage, besonders an den Weltjugendtag 2005 bei uns in Köln, an die Begeisterung, an die vielen feiernden Menschen, die lachenden Gesichter, die gemeinsamen Gottesdienste.

Jetzt werden einige sagen: Ja, stimmt. Aber nach dem Weltjugendtag kam die Ernüchterung: die Sonntagsmesse war eben wieder die Sonntagsmesse, nicht das Highlight vom Weltjugendtag.

Aber mal ehrlich: So ist es beim Fußball doch auch! Die Fußballspiele auf den Ascheplätzen der Fußballvereine vor Ort, der C-Jugend oder der sogenannten alten Herren locken auch längst nicht alle Fußballbegeisterten am Sonntagnachmittag von der heimischen Couch, von Stadion- und WM-Stimmung kann keine Rede sein, es sind die da, die immer da sind, von Highlight keine Spur. Und sie spielen doch...

Und wir als Christen mit den Situationen in unseren Ortsgemeinden: wir feiern doch Gottesdienst. Bleibt die Frage: Was mache ich, was machen wir draus? Es liegt an jeder und jedem, ob der Funke auch nach außen hin überspringt. Sicher ist eins: Wir brauchen Gemeinschaft, wir brauchen auch Riten, die uns verbinden, wir brauchen den Wechsel von Highlight und Alltag. Nur Highlights werden ziemlich schnell Alltag und bleiben keine Highlights, weil sie Gewohnheit werden. Vielleicht gilt es, das Alltägliche, das Gewohnte mehr zu schätzen und das Highlight in dem Alltäglichen aufzuspüren, nämlich: dass wir eine Gemeinschaft sind, ganz gleich, ob wir eine Millionen, Zehntausend, Hundert oder Zehn sind. Und in dieser Gemeinschaft haben wir die einmalige Chance, Christus zu begegnen, die Gemeinschaft mit ihm zu erfahren. Das ist das eigentliche Highlight. Nicht nur der Ball ist eine runde Sache...