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Samstag, 27. Oktober 2012

Impuls zum Thema "Zeitumstellung"

Eine ganze Stunde für lau…


An diesem Wochenende ist es wieder soweit: Die Uhr wird eine Stunde zurück gestellt. Das heißt: Wir bekommen in der Nacht von Samstag auf Sonntag doch tatsächlich eine ganze Stunde geschenkt… für ömme.

Naja, so ganz stimmt das nicht. Wir bekommen sie geliehen, für ein halbes Jahr. Aber irgendwie fühlt es sich doch geschenkt an.


Die Umstellung von der Winterzeit als unsere normale Zeit auf die Sommerzeit wurde 1980 als Nachwirkung der Ölkrise in Deutschland 1973 eingeführt.


Begründung:

In den Sommermonaten würde am Abend Energie gespart, da es ja schließlich länger hell ist. 

Stimmt. Dabei wurde nur übersehen, dass in den Monaten März, April und Oktober am Morgen mehr beleuchtet und geheizt wurde, weil es ja morgens länger dunkel und somit kühler war.


Auch die Medizin hat herausgefunden, dass die Zeitumstellung gar nicht so spurlos an den Menschen vorübergeht, sondern dass Menschen mit Schlafstörungen oder organischen Erkrankungen, vor allem Herz- und Kreislaufpatienten, nicht selten Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung haben.


Aber auch technisch ist das alles gar nicht mal so einfach, denn oft geraten Bahnfahrpläne durch die Zeitumstellung durcheinander oder auf einen ersehnten Artikel kann nicht geboten werden.


Unser Leben verläuft also nach einem bestimmten Rhythmus, einem bestimmten Takt. Wir brauchen als Menschen unsere gewohnten Bahnen, unseren strukturierten Alltag, unsere festen Zeiten. Damit es uns gut geht, wir ausgeglichen sind und gesund bleiben, braucht es genügend Schlaf, in Schule und Job ausreichend Pausen, geregelte Mahlzeiten und und und. Anscheinend wirft uns manchmal nur eine geliehene Stunde aus der Bahn…


Und was benötigen wir für unseren Glauben, unseren Draht nach oben, damit es uns mit unserem Glauben gut geht, damit wir ausgeglichen sind und ein gesundes Verhältnis zu Gott leben? Wie ist da mein Rhythmus getaktet? Was wirft mich da aus der Bahn?


Eine Stunde geschenkt für lau… für meinen Rhythmus, meinen Takt…


Und was jetzt? Hauptsache: Nicht aus dem Rhythmus kommen.

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