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Donnerstag, 24. Januar 2013

CRUX-Klartext: Gesellschaft ohne Gott

Das Buchcover zeigt das
Düsseldorfer Schwurgericht.
Vor einiger Zeit wurde dort das Kreuz
abgehängt, die intensive
jahrelange Sonneneinstrahlung
sorgte allerdings dafür,
dass etwas von dem Kreuz
immer noch übrig blieb
Freitag fand im CRUX-Cafe der CRUX-Klartext unter dem Motto "Gesellschaft ohne Gott" statt. Gastredner war Andreas Püttmann, Autor des Buches "Gesellschaft ohne Gott. Risiken und Nebenwirkungen der Entchristlichung Deutschlands".

Kristells Vorstellung des Autors geriet derart gut, dass dieser ihr das Talent zur Fernsehmoderatorin bescheinigte, woraufhin Kristell glücklich zugab, schon immer mal die Sportschau moderieren zu wollen.
Es folgte ein nicht enden wollender Fluss von Daten, Fakten, Umfragen und Statistiken zum Stand des Glaubens, der katholischen Kirche und des Christentums in Deutschland allgemein, der zeigte, dass es um den Glauben hier zwar zur Zeit nicht sonderlich gut steht, es aber trotzdem noch Hinweise darauf gibt, dass ein wenig Religiösität in der Gesellschaft vorhanden ist.

Nach dieser Faktenflut gab Püttmann sieben Thesen wieder, die er mit weiteren Studien und Allensbacher Umfragen belegte. Im Anschluss daran durften die etwa 30 Teilnehmer Fragen zum Stand der Gesellschaft und der Kirche in Deutschland an den Autor stellen. Dabei beklagte Püttmann unter anderem, dass es der Kirche hier an überzeugenden Gestalten fehle, dass in den Talkshows bei kirchlichen Themen stets die gleichen Gesichter zu sehen seien und bescheinigte den Christen hierzulande eine Bekenntnisfurcht und Bekenntnisunfähigkeit, die unbedingt überwunden werden müsse. Auf die Frage, wie er die Gesellschaft 2040 sieht, lautete seine Prognose: "Kälter, rauer, härter."

Zum Abschluss erhielt Andreas Püttmann zwei Bücher über das CRUX sowie den CRUX-Orden, über den er sich besonders gefreut hat.

Nach diesem offiziellen Teil folgte im Cafe eine lockere Runde, bei der man einige Bücher des Autors erwerben und gleichzeitig signieren lassen konnte oder aber diverse Zeitschriften, die sich ebenfalls mit der Thematik auseinandersetzten, durchblättern durfte.

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