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Freitag, 25. Januar 2013

Göttlich! Gläubige haben viel besseren Sex!

Püttmanns Thesen:


  1. Christen betrachten den Menschen als Geschöpf und Ebenbild Gottes und sind deswegen in Fragen des Lebensschutzes und der Bioethik engagierter als der Durchschnitt. Ohne das Christentum hätte sich schon längst die von Papst Johannes Paul II. vorhergesagte "Kultur des Todes" etabliert.
  2. Die jüdisch-christliche Ethik erzieht auch zur Einhaltung staatlicher Gebote. Dadurch tendieren Christen zu mehr Gesetzestreue als Menschen ohne diesen Background. Die Bertelsmann-Stiftung geht sogar so weit zu sagen, dass Ungläubigkeit kriminogen sei.
  3. Der Glaube ist auch für die Wirtschaft wichtig, erzieht er doch zu Respekt vor allen Menschen, auch vor Untergebenen. Deswegen wird von einigen Wissenschaftlern die Ökonomie des Glaubens untersucht.
  4. Christen neigen zu mehr Hilfsbereitschaft, familiären Zusammenhalt, Integration, sozialen Tugenden und Toleranz. Eine Studie, die Christen eine größere Tendenz zu Homophobie, Sexismus und Rassismus vorwarf, deckte Püttmann als verzerrt auf. So galt man einer Studie zufolge bereits als Rassist, wenn man der Meinung war, dass Aussiedler vor anderen Immigranten bevorzugt werden sollen. Als Sexist galt man, wenn man der traditionellen Rolle der Frau im Haushalt positiv gegenüber stand.
  5. Der christliche Glaube bewahrt vor extremen Tendenzen, was sich dadurch zeigt, dass links- und rechtsextreme Parteien von christlicher Seite einen geringeren Zulauf haben als von atheistischen Wählergruppen.
  6. Christlicher Patriotismus tut dem Staat gut und soll auf keinen Fall mit dem Nationalismus vergangener Tage verwechselt werden.
  7. Christen haben eine zufriedenere und optimistischere Lebenseinstellung als Nichtchristen. Sie haben eine geringere Scheidungsrate, leben ihre Sexualität später aus, erwähnen Liebeskummer viel seltener als prägende Lebenserfahrung und tendieren weniger zu Alkoholismus. Um diese These zu unterstreichen hielt er eine Boulevard-Zeitung in die Höhe, deren Titelzeile für diesen Blogeintrag Pate stand.

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