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Montag, 8. April 2013

Film & Religion: Vertrauter Feind – Firmung mit Harrison Ford und Brad Pitt

„Vertrauter Feind“ aus dem Jahr 1996, ist der einzige, mir bekannte Spielfilm, indem in einer Szene, die Feier der Firmung eindrucksvoll thematisiert und dargestellt wird.
Doch worum geht es in diesem sehenswerten Film mit Harrison Ford und Brad Pitt?
Die Geschichte beginnt damit, das Fischerboote eine irische Küste entlang fahren, begleitet von zahllosen Möwen und heiterer irischer Folkloremusik.
Neugierig schaut Frankie, der kleine Sohn eines Fischers seinem Vater beim Broterwerb zu, danach sitzt die Familie einträchtig am Tisch und betet gemeinsam vor dem Essen. Ein stereotypes Familienidyll, das später im Film auf ganz ähnliche Weise wiederkehrt, als der nunmehr erwachsene Sohn in New York vorübergehend eine neue Familie findet. In den dazwischen liegenden zehn Jahren allerdings wurde sein Vater vom britischen Geheimdienst erschossen, und Frankie ist zu einem der meistgesuchten IRA-Kämpfer geworden, dessen Racheeifer bereits zahlreiche britische Polizisten und Soldaten zum Opfer gefallen sind. Nach einer wilden Schießerei muss er aus Irland fliehen und lässt sich für einen besonderen Auftrag einspannen: Raketen aus Amerika nach Irland zu schmuggeln, um, so die absurd-fantastische Idee, durch eine neue Dimension von Gewalt ein Einlenken der britischen Regierung zu erreichen. Frankie kommt über einen Mittelsmann bei einer ahnungslosen irischen Polizistenfamilie unter. Die gemeinsame Herkunft und die Güte der Gastgeber bringt erstmals das Gewissen des IRA-Kämpfers zum Vorschein. Aber ebenso unbeirrt, wie Frankie seinen Plan verfolgt, lebt der Polizist nach dem moralischen Prinzip der Aufrichtigkeit. Als er Frankies wahre Identität entdeckt, kommt es unweigerlich zum Konflikt innerhalb der soeben geschlossenen Freundschaft.
Der Film führt überzeugend vor Augen, dass Hass und Mord nur noch mehr Hass und Mord hervorbringen und der einzige Ausweg aus dieser Spirale von Gewalt und Gegengewalt, der Weg der Versöhnung und die ständige Absage an das Böse ist. Nicht von Hass und Rache sollte der Mensch sich leiten lassen, sondern vom Geist Gottes, nur dann haben Gerechtigkeit und Frieden eine dauerhafte Chance Wirklichkeit zu werden und unsere Wirklichkeit zum Guten zu verändern. In der Liebe sollen wir firm sein, d.h. stark!


Pfr. Norbert Fink, Kreisjugendseelsorger Oberberg

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