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Mittwoch, 3. Juli 2013

Tour de CRUX 2013

Am 22.6.2013 schwangen sich zehn perfekt ausgestattete CRUXler aufs Rad. Sie hatten eine Mission: den höchsten Punkt Kölns zu erradeln (Nein, nicht den Dom!). Nach einigen Augenblicken musste die erste „Anhöhe“ in Form einer Fußgängerbrücke bewältigt werden und alle fragten sich, ob das wohl schon der höchste Punkt war. Aber das wäre dann wohl doch zu einfach gewesen ;)

Nach etwa 15 Minuten gab es den ersten unplanmäßigen Boxenstopp. Ein Fahrrad hatte einen platten Hinterreifen. Unser Teamchef hatte zwar allerhand Werkzeug und Verbandszeug dabei (was sich später noch als hilfreich erweisen sollte), aber genau DAS Werkzeug war leider nicht dabei… So musste das Servicefahrzeug vom Papa ausrücken ;) Der Rest der Gruppe fuhr derweil schon mal weiter. Das Ziel war nach wie vor der höchste Punkt Kölns, wo auch immer er sein möge…
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer teilweise mühseligen Fahrt bergauf (muss ja, wenn man den höchsten Punkt erreichen möchte…) durch den Wald, hatten wir ihn schließlich erklommen: den Monte Troodelöh!! Na gut, es ist kein Achttausender, aber er ist immerhin 118,04 Meter über Normalnull. Die Erstbesteigung war übrigens 1999 durch den Alpenverein Köln. Natürlich trugen wir uns auch ins Gipfelbuch ein und machten ein Beweisfoto, bevor wir uns ein wenig ausruhten und (ganz wichtig!) zur Stärkung unsere Butterbrote aßen. Unterdessen waren wir auch wieder vollständig und alle Reifen wieder heile, was aber nicht von Dauer sein sollte.
Auf dem Rückweg ging es bergab – juchhu! Für den weiteren Weg erwiesen sich geländegängige Fahrräder als die richtige Wahl - hatten wir doch so ziemlich jeden Untergrund dabei: asphaltierte Wege, Waldwege, Rollsplitt und ziemlich matschiges Gelände. Wir bewältigten sie alle.
Glücklich erreichten wir unser nächstes Etappenziel: der Minigolfplatz in Zündorf. Zunächst entdeckten einige Teilnehmerinnen einen Tretboot-Schwan und wollten gerne damit fahren. Daraus wurde dann aber doch nichts. Stattdessen verbrachten wir unsere Zeit mal wieder damit, den Energiehaushalt wieder aufzufüllen und einen Fahrradreifen zu flicken ;)
Dann ging es los: Das große Minigolfturnier. Dies brachte uns als erstes die Erkenntnis, dass Minigolf irgendwie typisch deutsch ist. Es fehlten nur noch die Gartenzwerge ;) Die nächste Erkenntnis hieß „Üben, üben, üben“. Letztlich wurde Esther unsere Minigolfkönigin!
Wir ließen den Nachmittag mit einem leckeren Eis ausklingen und machten uns auf den Weg zurück zum CRUX, immer am Rhein entlang. Leider erwischte es auf dieser letzten Etappe erneut unseren ersten Pechvogel, der schon wieder einen platten Hinterreifen zu beklagen hatte. So entschieden sich zwei Teilnehmer die Tour zu verlassen und mit der Bahn nach Hause zu fahren. Der Rest fuhr tapfer weiter bis zum CRUX. Dort angekommen fielen wir erschöpft auf die bequemen Sessel und genossen kalte Getränke. Eigentlich wollten wir ja noch Grillen, doch waren wir nach diesen 44 Kilometern alle zu faul, uns noch großartig selber um unser Essen zu kümmern. So endete ein schöner Tag ganz einfach mit Pizza von schräg gegenüber ;)

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