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Mittwoch, 4. Dezember 2013

4. Törchen - CRUX-Blog's kleiner Adventskalender

Von Zweigen, Tod und Bergbau
 
Heute, am 4. Dezember feiern wir den Gedenktag der Heiligen Barbara. Der Legende nach soll Barbara ein schönes, junges Mädchen gewesen sein, das in der Region Nikomedien in Kleinasien lebte. Als sie ins heiratsfähige Alter kam, schickte Barbaras Vater jedoch alle Anwärter fort, denn er liebte seine Tochter zu sehr. Während einer Reise sperrte er Barbara in einen Turm, damit sie nicht zufällig der Liebe ihres Lebens begegnen konnte.
Auch der Glaube an Gott war ihrem Vater verhasst. Doch Barbara ließ während der Abwesenheit ihres Vaters einen Priester kommen und sich taufen. Sie hatte bereits zum Glauben an Jesus Christus gefunden.
Bei seiner Rückkehr war dem Vater von Barbara sofort klar, was in seiner Abwesenheit geschehen war. Die Liebe zu seiner Tochter musste verzehrendem Hass weichen. Barbara wurde von ihrem Vater vor den Richter gezerrt und zum Tode verurteilt. In seinem grausamen Hass vollstreckte der Vater das Urteil selbst an Barbara und enthauptete seine eigene Tochter.
 
 
Die heilige Barbara gilt seither als Schutzpatronin für die Sterbenden als auch für die Bergleute. Viele kennen sicherlich den Brauch, am Barbara-Tag Kirschzweige in Wasser zu stellen, die dann zum Weihnachtsfest blühen.
Dieser Brauch geht auf eine weitere Legende zurück: Ein Kirschzweig soll sich in Barbaras Kleid verfangen haben, als sie auf dem Weg in die Gefängniszelle war. Und am Tag von Barbaras Hinrichtung soll dieser Kirschzweig geblüht haben. Vor ihrem Tod soll sie wohl gesagt haben: "Du sahst aus wie tot, als ich dich fand. Nun bist du aufgeblüht zum Leben. So ist es auch mit meinem Tod. Ich werde erblühen zu neuem, ewigem Leben."
 
Sicherlich, die Legende klingt etwas phantastisch und übertrieben dramatisch. Trotzdem ist der blühende Zweig doch ein schönes Symbol für die Adventszeit und das Wunder von Weihnachten, bei dem das wahre Leben in die Welt kam, das sich selbst hingab und damit Tod in Leben wandelte.


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