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Samstag, 12. April 2014

Gegenüberstellung von Passion Jesu und Der König von Narnia

Liebe Freunde,


schaut mal, was ich da beim Lesen gefunden habe. Fällt euch da auch was auf? Wie passend gerade so kurz vor der Karwoche.


Die Soldaten führten ihn in den Palast hinein, das heißt in das Prätorium, und riefen die ganze Kohorte zusammen.

Um den Steintisch herum stand ein dichtes Gewimmel seltsamer Wesen.



Dann legten sie ihm einen Purpurmantel um und flochten einen Dornenkranz; den setzten sie ihm auf und grüßten ihn: Heil dir, König der Juden! Sie schlugen ihm mit einem Stock auf den Kopf und spuckten ihn an, knieten vor ihm nieder und huldigten ihm. Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Purpurmantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an. Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen.

Als sie den großen Löwen Aslan herankommen sahen, hob zuerst ein bestürztes Heulen und Jaulen an. „Der Narr“, schrie die Hexe, „der Narr ist gekommen! Fesselt ihn!“ Sie wälzten gemeinsam den Löwen auf seinen Rücken und banden ihm die vier Pfoten zusammen. Dabei johlten und grölten sie, als vollbrächten sie Heldentaten. Doch alles ertrug er lautlos, sogar als seine Feinde ihn an den Stricken rissen und zerrten und sie so straff anzogen, dass sie ihm ins Fleisch schnitten.



Und sie brachten Jesus an einen Ort namens Golgota, das heißt übersetzt: Schädelhöhe. Dann kreuzigten sie ihn.

Dann schleppten sie ihn zum steinernen Tisch.



Sie warfen das Los und verteilten seine Kleider unter sich und gaben jedem, was ihm zufiel.

Halt!“ befahl die Weiße Hexe. „Er soll erst geschoren werden!“ Unter ihrem Gefolge erhob sich gemeines Gelächter, als einer mit einer großen Schere herbeikam und sich neben Aslans Kopf hinkauerte, und eine Fülle goldener Locken fiel zur Erde. Nun sah der mächtige Löwe Aslan ganz mager und anders aus als mit seiner wogenden Mähne. Auch seine Gegner merkten den Unterschied.


Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten.




Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen: Ach, du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Hilf dir doch selbst und steig herab vom Kreuz!

Heh, heh, zu guter Letzt ist er bloß eine große Katze!“ schrie einer von ihnen. „Und vor dem haben wir uns gefürchtet!“ brüllte ein anderer. Alle umdrängten Aslan und verspotteten ihn.



Auch die Hohenpriester und die Schriftgelehrten verhöhnten ihn und sagten zueinander: Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Der Messias, der König von Israel! Er soll doch jetzt vom Kreuz herabsteigen, damit wir sehen und glauben. Auch die beiden Männer, die mit ihm zusammen gekreuzigt wurden, beschimpften ihn. Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: Hört, er ruft nach Elija! Lasst uns doch sehen, ob Elija kommt und ihn herabnimmt. Jesus aber schrie laut auf. Dann hauchte er den Geist aus. Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei.

Da beugte sich die Hexe nieder und rief mit bebender Stimme: „Wer ist nun obenauf? Hast du, mit all deinem Getue, geglaubt, dass du den verräterischen Menschen retten kannst? Nun hast du zu sterben, auf dass der Urzauber befriedigt werde. Aber wenn du erst einmal tot bist, wer will mich hindern, auch ihn umzubringen? Begreifst du, dass du mir Narnia für immer ausgeliefert hast?Dein eigenes Leben hast du verloren und seines nicht gerettet. In diesem Bewusstsein magst du verzweifeln und sterben!



Auch einige Frauen sahen von weitem zu. Maria aus Magdala aber und Maria, die Mutter des Joses, beobachteten, wohin der Leichnam gelegt wurde.

Die beiden Mädchen sahen nicht, wie sie ihn tötete. Sie schwebten einige Sekunden lang in großer Gefahr, denn mit wildem Geschrei fegte das gemeine Pack gerade an ihrem Versteck vorbei hügelabwärts.



Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging.

Sobald der Wald wieder still geworden war, erkletterten Suse und Lucy den Hügel. Sie knieten beide im nassen Gras, sahen das kalte Gesicht des toten Löwen und streichelten sein schönes Haar, soviel davon übriggeblieben war, und weinten, bis sie keine Tränen mehr hatten.



Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen?

Endlich sagte Lucy: „Ich kann den häßlichen Maulkorb nicht ertragen, können wir ihn nicht abnehmen?“ Doch Aslans Gegner hatten die Stricke so fest angezogen, dass sie keinen Knoten lösen konnten. Und traurig liefen sie bis zum östlichen Hügelrand.



Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß. Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr.

Da hörten sie hinter sich ein lautes Krachen. Es war ein geradezu ohrenbetäubendes Geräusch. Und sie wandten sich um. Der Steintisch war bei dem lauten Krachen in zwei Teile geborsten, und ein klaffender Sprung lief quer durch. Aslan war nicht mehr da. „Wer hat das getan?“ schrie Suse. „Was bedeutet das? Noch mehr Zauber?“



Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte.

Jawohl“, sprach eine volle Stimme hinter ihrem Rücken. „Ein noch tieferer Zauber!“ Sie schauten sich um. Leuchtend in der aufgehen-den Sonne, gwaltiger denn je zuvor, stand Aslan da. Er selbst! – Und er schüttelte seine Mähne, die anscheinend wieder gewachsen war. „Oh, Aslan!“ schrien die Kinder und starrten ihn beglückt und erschrocken an. „Du bist also nicht tot, lieber Aslan?“ fragte Lucy. „Nicht mehr“, antwortete er. Und die beiden Mädchen umarmten ihn und bedeckten sein mächtiges Haupt mit Küssen.


Plötzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: Seid gegrüßt!



Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße. Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht!





Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen.

Nun aber zu ernsteren Dingen! Wir haben einen weiten Weg vor uns!“



Aus dem Markus-Evangelium

Aus „Der König von Narnia“ von C.S.Lewis


Wie die Bibel bestehen auch die Chroniken von Narnia aus mehreren Büchern. Und das Beste: Von Schöpfung bis hin zur Offenbarung findet sich alles wieder in den Büchern von C. S. Lewis.

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